Amalgam hochgiftig oder harmlos?
 

Hochgiftig oder harmlos? Diese Frage bewegt zurzeit viele Menschen, denn die meisten Karieslöcher sind hierzulande mit Amalgam (Quecksilber) gefüllt. Zahnamalgam besteht zu 50 Prozent aus Quecksilber sowie zu unterschiedlichen Anteilen aus Silber, Zinn, Kupfer und Zink. Die maximale Haltbarkeit beträgt 8 bis 10 Jahre. Füllungen älteren Datums geben wesentlich mehr Quecksilber ab als neu gelegte Füllungen.

Die möglicherweise durch Amalgam verursachten Beschwerden sind zahlreich:
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Gedächtnisstörungen
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Depression
  • Restless legs
  • Hautsymptome
  • Infektanfälligkeit
  • Kinderlosigkeit
  • Beschwerden und Störungen des Nervensystems
  • Durchblutungsstörungen
  • Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Kribbeln der Hände oder Füsse
  • Allergie
  • Schmerzzustände jeder Art
  • Bei vielen andern Erkrankungen muss eine Amalgambelastung/-Vergiftung abgeklärt werden

Bei der Amalgamentfernung muss man berücksichtigen, dass durch das Bohren erhebliche Mengen von Quecksilber in den Körper gelangen und bestehende Beschwerden noch verschlimmert werden können. Amalgamfüllungen sollten nur segmentweise, in Abständen von mindestem einem Monat, entfernt werden. Es ist wichtig, dass der Zahnarzt die entstehenden Amalgamdämpfe absaugt. Um das Amalgam aus dem Körper auszuleiten, bedarf es einer Therapie mit speziellen Mineralien und Vitaminen, die in der Beratung individuell auf Sie abgestimmt werden. Sie sollten bereits einen Monat vor der Amalgamentfernung zum Einsatz kommen.

Schliesslich stellt sich die Frage nach Alternativmaterialien zur Zahnfüllung. Neben Gold (besteht aus verschiedenen Anteilen von Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer) und Keramik (besteht aus verschiedenen Anteilen von Siliciumdioxid, Pottasche, Leucit, Mullit und Korund) werden immer häufiger Füllungen aus Kunststoffen (z.B. Zirkon) verwendet. Leider gibt es derzeit noch kein Material, von dem man sagen kann, es wäre für alle Patienten gleich gut geeignet und verträglich. Geeignetes Material sollte immer durch einen Verträglichkeitstest individuell ermittelt werden.





Tao-Naturheilpraxis, Tel. 041 320 33 00